Von Sam dem Schwein, liebenswerten Pferden und zwei Tagen Villa Kunterbunt

Sabrina aus der Nähe von Heidelberg hat mit ihrem Gemeinschaftsfoto „Nachhaltige Energien und sparsame Nutzung“ den zukundo-Reit und Filmpreis gewonnen.

Zusammen mit ihrer Freundin Lisa verbrachte sie 2 ½ Tage auf dem Pferdehof „Alte Mühle Bruck“ in Bayern nahe Grafing.
Die „Alte Mühle Bruck“ ist nicht nur ein Reiterhof, wo von alt bis jung für jeden ein Pony oder Pferd dabei ist. Dort finden auch jede Menge andere Tiere ihren Gnadenplatz oder auch einfach ein neues Zuhause.

Sam das Schwein zum Beispiel liebt es, frei herum zu laufen und von den Kindern und Jugendlichen gekrault zu werden. Bubble, ein einäugiges altes Rennpferd, grast friedlich auf der Weide, während die Kinder neben ihm Trampolin springen – es ist ein bisschen wie bei Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt.

Sabrina und Lisa und eine der vielen Katzen

Sabrina und Lisa mit einer der vielen Katzen



Erster Tag

Am Tag nach ihrer Ankunft geht es für Sabrina und Lisa auch schon los. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der sie die anderen Kinder und Jugendlichen des Kurses kennen lernen, werden sie in Reit – und Filmgruppe eingeteilt. Sie dürfen sich zusammen mit Thilo Matschke, einem Schauspieler und Comedian, einen Film überlegen: eigene Rollen, eigene Geschichte, eigene Kostüme.
Nachmittags wird dann getauscht und es geht rauf aufs Pferd! Sabrina und Lisa sind aber sowieso schon Profis: Mit 9 Jahren Reiterfahrung können sie sogar noch mithelfen, die Kleineren bei den Pferden zu unterstützen. Nach der Reitstunde auf dem Platz wird es Zeit für ein Abendessen!

Sabrina mit Juri

Sabrina mit Juri



Zweiter Tag

Am nächsten Tag nach dem Frühstück geht es gleich raus in die Heide! Nach einem langen Ausritt im Naturschutzgebiet „Brucker Moor“ und einem ausgiebigen Kraulen der Pferde heißt es: Klappe die Erste! Sabrina und Lisa machen sich daran, zusammen mit Thilo und ihrer Gruppe ihre Geschichte zu verfilmen. Abends beim Lagerfeuer mit Stockbrot und Brotzeit wird noch mit Sam dem Schwein und den beiden großen Hunden Barney und Lennox gekuschelt, die auf dem Pferdehof ihre neue Heimat gefunden haben. Im Tierheim haben sie sich sowieso nie wohl gefühlt und sorgen nun für Wirbel in der „Alten Mühle Bruck“.

Lisa mit Sahara

Lisa mit Sahara



Letzter Tag

Am nächsten Tag müssen Sabrina und Lisa leider schon wieder abreisen. Trotzdem finden beide, dass sie eine schöne Zeit hatten und es für sie spannend war, auch mal auf einem anderen Hof zu reiten, neue Pferde kennen zu lernen und gemeinsam einen Film zu drehen.
Die Alte Mühle Bruck bietet jedes Jahr solche spannenden Kurse für Kinder und Jugendliche an! Reiterfahrung ist dabei nicht notwendig. Mehr Infos findet ihr hier.

Die Alte Mühle Bruck - Villa Kunterbunt und Zuhause für viele verschiedene Tiere!

Die Alte Mühle Bruck – Villa Kunterbunt und Zuhause für viele verschiedene Tiere

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Sehsüchte – ein nachhaltiges Filmfestival!

„Kurz ist vieles. Hunger, Liebe, Horizonte? An meiner Tür ist Schluss – danach kommt etwas Anderes. Der Konsum kennt nur Rosa und Grautöne. Stetes Pendeln zwischen Rendite und Grillfleisch. Wir möchten es schnell, billig und saftig. Die Zeit hat uns in einem Maße gesät-tigt, dass wir unseren Blick von den Kalorien auf die Ästhetik der Ware richten können – müssen! Schönheit hat viele Facetten. Wo kommen meine Kleidung, mein Essen und mein iPhone her, welche Quellen, welche Mühlen treiben Land und Leben? Geht es noch schneller, billiger und saftiger? Oder gibt es etwa Grenzen hinter meiner Tür?“

Mit diesem Slogan rufen die Veranstalter des großen internationalen Festivals „sehsüchte“ junge Menschen bis zum 31.01.2012 auf Amateurfilme zum Thema Nachhaltigkeit einzurei-chen. Das Festival findet Ende April in Potsdam statt. Das Motto „Nachhaltigkeit“ kommt nicht von ungefähr, denn 2012 ist das Jahr, in dem die Klimakonferenz von Rio de Janeiro ihr Zwanzigjähriges Jubiläum feiert.

Aber was ist eigentlich die UN-Klimakonferenz?

Das bedeutet, dass sich die großen Länder dieser Welt sich versammeln und über die Veränderungen unseres Klimas beraten und was gegen einen Klimawandel getan werden kann. Diese Konferenzen finden jedes Jahr statt und gehen auf den großen „Erdgipfel“ von Rio zurück.

1992 schickten Länder aus allen Teilen der Welt ihre Gesandten nach Rio in Brasilien, wo nach zähen, schwierigen Verhandlungen das so genannte „Rahmenabkommen“ unterzeichnet wurde: Darin erkennen die Industrieländer ihre Schuld am Klimawandel und der Erderwärmung an und versprechen, die CO2-Emissionen einzudämmen und die Länder der Dritten Welt, wie Afrika oder Asien, die am meisten unter den Folgen leiden werden, zu unterstützen.
2012 treffen sich nun all diese Staaten wieder in Rio und beraten, ob die Ergebnisse ausreichen, was noch verbessert werden muss und wo Erfolge erzielt wurden.

Viele Kritiker sagen, die Klimakonferenzen gingen nicht weit genug, andere wiederum zeigen sich skeptisch, ob es überhaupt einen Klimawandel gibt. Was sagen die jungen Filmemacher dazu?

Man darf also gespannt sein auf die Filme und wie Nachhaltigkeit von jungen Menschen dargestellt wird. Auf jeden Fall: Eine super Idee und ein viel versprechendes Konzept. Wenn ihr mehr darüber wissen oder selbst mitmachen möchtet, dann geht einfach auf: Sehsüchte.