Deine Hose kennt die Welt!

Mach mit beim zukundo-Workshop!

Woher kommt eigentlich unsere Kleidung? Was bedeutet “Made in Bangladesh”? Und: Gibt es so etwas wie “nachhltige” Mode?

Lust, das herauszufinden? Dann sei dabei!!

Mach mit bei unserem zukundo-Workshop “Deine Hose kennt die Welt“. Zusammen mit anderen engagierten Jugendlichen erarbeiten wir, was eigentlich hinter dem einfach Stück Stoff steckt und was wir tun können, um nachhaltig damit umzugehen.

Die Ergebnisse des Workshops präsentieren wir dann gemeinsam an unserem zukundo-Stand auf dem Tollwood Festival!

Du hast noch Fragen? Schreib uns unter workshop@zukundo.de

Du möchtest gerne mitmachen? Dann melde dich an unter workshop@zukundo.de!

Wir freuen uns auf dich!!

Dein zukundo-Team

Comenius 2013 – Don’t Waste Our Planet

zukundo war mal wieder fleißig! Unser Team war unterwegs, um mit Schülerinnen und Schülern aus aller Welt über das Thema Handy- und Elektroschrott zu sprechen.

Ein sehr heikles Thema, das uns alle betrifft! Denn jeder von uns hat ein Handy oder elektronisches Gerät zuhause. Doch was ist eigentlich der ökologische und soziale Fußabdruck von so einem kleinen Telefon?

Damit haben sich die Jugendlichen beschäftigt und haben nicht nur verblüffende Fakten erfahren, sondern sogar, dass an vielen Handys Blut klebt…

zukundo wurde am Dienstag, den 26.11., in die Städtische Robert-Bosch Fachoberschule in München eingeladen. Hier fand ein internationales Treffen von Schulen aus ganz Europa statt: dabei waren Schülerinnen und Schüler aus Spanien, Italien, Niederlande, Polen und Deutschland. In der Projektwoche der Schule gab es viele Workshops zum Thema Handyschrott sowie einige Gastvorträge – wie wir von zukundo!

Frederik vom zukundo-Team stand im Rampenlicht der Präsentation und diskutierte mit den Jugendlichen zum Thema Handy. Dabei hat er ein paar überraschende Fakten enthüllt, die so wohl kaum jemand weiß.
Damit ihr auf dem neuesten Stand seid haben wir hier ein paar der interessantesten Infos für euch! ;)

Was meint ihr wie viel Elektro- Schrott wird eigentlich im Jahr recycled?

Die Antwort ist erschütternd: es werden in einem Jahr lediglich 12,5% Elektroschrott WELTWEIT recylced.

Würde man 1 Million Laptops recyceln wäre es möglich 3,657 Haushalte mit amerikanischem Verbrauch ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Wenn man 1 Million Handys recycelt, würde man 16.000Kg Kupfer, 350Kg Silber,
34Kg Gold und 14Kg Palladium dafür wieder bekommen.

Aber recycelt wird kaum – wohin wandert also der restliche Elektroschrott?

Die meisten Länder unter anderem auch Deutschland schicken ihren Elektro-Schrott in Entwicklungs- Länder wie Ghana. Unter dem Vorwand, diese Geräte noch nutzen zu können, werden sie nach Afrika „verkauft“, doch die Realität sieht anders an. Die Menschen in Ghana, die dort meistens auf den Schrottplätzen wohnen, bauen Kupfer, Metall oder andere kostbare Materialien aus und verkaufen diese weiter. Um das Plastik wegzubekommen schmelzen sie es einfach. Dabei entstehen giftige Gase, die die Lunge angreifen und Krebs verursachen. Sogar kleine Kinder und Jugendliche sind von diesen Gasen betroffen, da sie oft die Müllhalden durchsuchen müssen.

Dass Entwicklungsländer unter unserem Lebensstill leiden müssen, zeigt sich auch in der Coltan Gewinnung für unsere Handys.

In unserem Handy steckt der Rohstoff Coltan. Ohne diesen Rohstoff würde es zum Beispiel ein IPhone gar nicht geben. Coltan kommt hauptsächlich aus dem Kongo, hier sind nämlich 80% der Coltan-Vorkommen auf der Welt. Auf den ersten Blick scheint das nicht weiter schlimm – wir kaufen Coltan und die Demokratische Republik Kongo kann damit die Wirtschaft ankurbeln. Aber: falsch gedacht. Im Kongo herrscht seit Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Aufständische nehmen Coltanminen unter ihre Gewalt und unterstützen durch die Gewinne des Coltanverkaufes ihre Truppen mit Waffen. Also unterstützt unser Verlangen nach gesellschaftlicher Anerkennung mit Statussymbolen einen grausigen Krieg.

Die Schülerinnen und Schüler der Robert Bosch Fachoberschule waren schockiert von den neuen Erkenntnissen und voller Ideen, wie man in Zukunft nachhaltiger mit seinem Handy umgehen kann. Super, sagen wir!

Falls ihr auch einen Experten an eurer Schule braucht, fragt einfach nach und wir schicken euch einen Nachhaltigkeitsexperten vom zukundo-Team!

Wie findet ihr das mit der Elektroschrott Abschiebung in Entwicklungsländer?
Und wie ist eure Meinung zur Entsorgung von solch einem schwierigen Müll?

Lasst es und wissen, wir sind gespannt auf tolle Ideen

Euer zukundo-team

PS: —> Hier könnt ihr euch die Präsentation ansehen und herunterladen.

Copa do Mundo – Nachhaltige Weltmeisterschaft in Brasilien?

Bald ist es soweit, 2014 startet die FIFA Weltmeisterschaft in Brasilien. Alles dreht sich um den Fußball doch schauen die Veranstalter auch auf den Erdball?! Kann man bei so einem Event überhaupt nachhaltig denken?

Wir haben das für euch einmal recherchiert! Lest selbst. =)

Die FIFA hat seit der WM 2006 in Deutschland ein Projekt ins Leben gerufen: das sogenannte „Green Goal“. Damit sollte die WM ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt stattfinden. Ist das möglich?

Damals in Deutschland nutzten 74% der WM Gäste die öffentlichen Verkehrssysteme. Hier unterstütze die FIFA WM den Umbau von umweltfreundlichen Bussen. Außerdem wurde Strom aus erneuerbaren Energiequellen effizienter genutzt. Auch zur kommenden WM in Brasilien sollen diese Punkte in den Angriff genommen werden.

7 neue Stadien sind entstanden und 5 Stadien wurden umgebaut. In den Stadien wurden nur LED Lichter angebracht, die deutlich weniger Strom verbrauchen als normale Lampen. Auf manchen der neuen Stadien wurden auf den Dächern sogar Solaranlagen angebracht. Das Stadiondach von Belo Horizonte ist zum Beispiel mit Solargroßanlagen ausgestattet, sie erzeugen insgesamt 2,5 Megawatt Leistung. Das Stadion funktioniert also wie ein Kraftwerk, und kann mit dem erzeugten Strom 900 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Ein großer Pluspunkt der WM!

Aber während des Konföderation-Pokals kam es zu Demonstrationen gegen die FIFA WM. Der Grund sind die Milliarden an Ausgaben, wie die der Bau von Stadien oder anderen Sportprojekten. Die Bürger wollten mit der Demonstration bewirken, dass das Geld lieber in Gesundheit oder Bildung investiert wird. Daraus entstand dann eine allgemeine Demonstration, die soziale Missstände, Korruption und unrechtmäßige Polizeigewalt anprangerte. Mehr als 200.00 Menschen gingen in mehr als hundert Städten auf die Straße! Dabei kam es bei den Demonstrationen auch zu ein paar 100 Verletzen. Übers Fernsehen versprach die Präsidentin Dilma Rousseff einen „Großen Pakt“, der für ein besseres Brasilien sorgen soll. Die schlechte soziale Lage in Brasilien spricht damit gegen eine WM!

Aber die FIFA arbeitet auch mit dem Umweltamt von Brasilien. Zusammen wollen sie nachhaltige Projekte unterstützenum die Weltmeisterschaft grüner zu gestalten. Projekte zum Klimawandel, nachhaltiger Entwicklung und sozioökonomische und ökologische Bildung werden damit gefördert. Eine super Sache, sagen wir!

Ein Modellprojekt ist zum Beispiel das Sammeln von Kokosnüssen, die in Holzprodukte umgewandelt werden! So werden weniger Bäume gefällt – denn knappe 20 Tonnen Kokosnuss liegen am Strand von Ipanema und Leblon, innerhalb von nur einem Wochenende. Diese Kokosnüsse können gesammelt werden und von Kleinunternehmern zu Stühlen, Tischen, Bodenbelägen oder anderen Möbeln verarbeitet werden. Absolut sinnvoll, finden wir! =)

Was meint ihr? Was kann man eurer Meinung nach bei einer Fußball-Weltmeisterschaft besser machen, um unsere Umwelt zu schonen oder vielleicht sogar zu verbessern ?

Wir sind gespannt auf eure Ideen!

Euer zukundo-Team

Plastik ist praktisch – praktisch überall!

Plastik ist mittlerweile überall zu finden, die meisten unserer Lebensmittel sind in Plastik verpackt. Und jeder kennt das: nach dem Einkaufen schleppt man ein paar Plastiktüten mit nach Hause.

Doch sind die Tüten echt so praktisch wie sie aussehen?

In einem Jahr werden auf der ganzen Welt 1 Billion Plastiktüten verbraucht. 100 Milliarden allein in Europa! Eine Tüte hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 25 Minuten. In Polen und Portugal werden im Jahr pro Kopf ganze 450 Plastiktüten verbraucht, in Deutschland 71. In Dänemark nutzt hingegen jeder nur 4 Plastiktüten pro Jahr.

Eine Plastiktüte entsteht leider nicht aus recycelten Materialen, sonder wird aus fossilen Rohölen hergestellt, die, wie wir alle wissen, nicht unbegrenzt auf der Erde zu finden sind. Um 1 Billion Plastiktüten herzustellen entsteht eine wahnsinnige CO2 Emission von geschätzt 60 Millionen Tonnen. Ein Mittelklasse Auto hat zum Vergleich einen CO2 Ausstoß von 130 Gramm pro Kilometer.

Wir, die Konsumenten, spüren am wenigsten von den Auswirkungen der Plastiktüten, da wir mit dem Prinzip leben „aus den Augen aus dem Sinn“. Doch wir sollten unsere Augen öffnen!

Unsere Weltmeere sind voller Plastiktüten, sie machen 70% des gesamten Mülls im Meer aus! Durch Meeresströmungen wird der Müll bzw. die Plastiktüten zu sogenannten Müllinseln zusammengeschwemmt und treiben so durchs Meer. Die Meerestiere verheddern sich in diesen Müllklumpen und sterben.

Schildkröten sind besonders betroffen von dem Müllproblem, sie glauben Plastiktüten sind Quallen und fressen diese. Auch Vögel bleiben oftmals in Plastiktüten hängen, während sie Rast suchen, wenn sie die Meere überqueren. An der Nordsee ist das ein sehr großes Problem, hier haben 94% aller dort lebenden Vögel Reste von Plastik im Magen!

Plastiktüten werden nicht von der Natur abgebaut und können bis zu 500 Jahre im Meer treiben oder am Straßenrand liegen bleiben.

Aber wie immer gibt es einen Weg um Plastiktüten zu umgehen. Nehmt doch einfach einen Jutebeutel oder einen großen Einkaufskorb mit, ihr spart euch nicht nur jedes Mal Geld, sondern tut auch gleich was für die Umwelt. Außerdem ist so ein Jutebeutel wieder verwendbar und sieht cool aus. :)

Falls ihr euch mehr informieren wollt hier ein Spitzen Film zum Thema Plastik: Klick mich

Was meint ihr, sollten wir beim einkaufen lieber unsere eigenen Einkaufstaschen mitbringen oder jedes Mal neue Plastiktüten beim Supermarkt kaufen?!
Oder habt ihr noch bessere Ideen, wie man Plastiktüten vermeiden kann?

Wir freuen uns auf eure Ideen!

Euer zukundo-Team

Die Preisverleihung – Fotos, Filmstars und jede Menge Kuchen!

Am Freitag, den 04.Oktober 2013 hat die zukundo-Preisverleihung in München stattgefunden! Eingeladen waren 16 zukundorianer aus ganz Deutschland, deren kreative Beiträge erst euch, und dann auch noch die Jury überzeugt haben. Wer hat gewonnen? Und was war los? Seht selbst!

Zuallererst wurden die Jugendlichen am Münchner Hauptbahnhof abgeholt. Anschließend gings los – auf zur Bavaria Filmstadt! Hier haben wir nicht nur was über die Kulissen, Filmtricks und Filmstars erfahren, sondern einige von uns durften auch selbst mal ran und mit ihrem Können überzeugen. ;)

Frederik und Luki vom zukundo-Team
im ARD Wetterstudio!

Sophie, Anna-Therese und Anne auf Fuchur, dem Glücksdrachen!


Die zukundorianer vor dem Filmstudio.

Nach dem spannenden Besuch im Bavaria Filmstudio ging`s weiter ins zukundo-Büro. Bei Kaffee und Kuchen wärmten wir uns alle erstmal auf.

Dann folgte das, worauf alle gespannt warteten: die Preisverleihung! Wir von zukundo hätten am liebsten jedes Projekt ausgezeichnet – aber die Jury hat entschieden.


Die Fahrt in den Europapark gewinnen Sophie, Anna-Theresa und Anne! Herzlichen Glückwunsch!! =)



Den zweiten Platz, die Reise nach Brüssel, gewinnen Alicia und Louisa. Auf geht´s! Wir freuen uns für euch!



Und den ersten Platz gewinnt Nina! Sie darf 2 Wochen mit ESL Sprachreisen nach Sevilla. Herzlichen Glückwunsch!



Wir freuen uns mit allen, die gewonnen haben, und sagen „Danke“ an alle, die dabei waren, mit ihren kreativen Ideen und ihren nachhaltigen Vorschlägen. Seid auch beim nächsten Wettbewerb wieder dabei – und sahnt einen unserer spannenden Preise ab.

Wir freuen uns! Euer zukundo-Team

Los geht’s, auf zur Preisverleihung!

Endlich ist es soweit, die Preisverleihung für den Kreativwettbewerb findet diesen Freitag statt!

Wir haben viele tolle Beiträge zum Kreativwettbewerb erhalten! Worum ging´s? Schülerinnen und Schüler sollten kreative Ideen entwickeln, wie sie andere für Nachhaltigkeit begeistern! Die Besten stehen jetzt fest, nachdem sie erst durch die zukundo-Community nominiert und dann von der zukundo-Jury ausgewählt wurden. 16 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland haben es so nach München geschafft. Sie nehmen an der zukundo Preisverleihung teil.

Die Jugendlichen kommen am Münchner Hauptbahnhof an, und dann geht’s los!
Und zwar zu den Bavaria Filmstudios .
Nach einem kleinen gegenseitigen Kennenlernen fängt die 1 ½ stündige Führung an. Und es gibt viel zu entdecken! Bekannte Filmkulissen aus deutschen Filmen, wie zum Beispiel das Studio des (T)Raumschiff Surprise, oder ein Ritt auf dem berühmten Drachen Fuchur aus der Unendlichen Geschichte sind nur einige Highlights! Wir danken also unserem neuen Partner Bavaria Filmstudios dafür, dass wir die Filmwelt erkunden können.

Die Preisverleihung selbst findet dann im zukundo Büro statt, wo Kaffee und leckere Kuchen darauf warten, verspeist zu werden. In gemütlicher Runde mit der ein oder anderen Überraschung. ;)

Seid ihr nicht bei der Preisverleihung dabei?
Dann nehmt doch einfach am nächsten Wettbewerb teil, also Ohren spitzen und aufpassen, wenn es wieder los geht!

Fotos von der Preisverleihung folgen nächste Woche.

Hoffentlich sehen wir uns ja nächstes Mal bei einer Preisverleihung…

Euer zukundo-Team

Das Oktoberfest – O’zapft is

Es ist wieder soweit, das Oktoberfest findet in München statt

Eine Riesenattraktion für Groß und Klein – doch wie schaut es mit dem Verbrauch aus? Wie viel Strom, Wasser und Fleisch verbraucht das traditionelle Spektakel?

Strom

Dass in der modernen Zeit nichts mehr ohne Strom läuft, ist klar. Auf dem Oktoberfest sind insgesamt 43 Kilometer Kabel verlegt. Die Wiesn verbraucht in den ganzen 3 wilden Wochen 2,7 Millionen kW/h. Mit so viel Strom könnte man zum Beispiel 1100 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgen!

Wasser

Circa 100 Millionen Liter Wasser werden, während das Oktoberfest stattfindet, im Durchschnitt am Tag verbraucht. Für die permanente Spülung der Urinrinnen der Männertoiletten wird dabei am meisten Wasser verbraucht. Zum Vergleich: Die Stadt München hat einen täglichen Wasserbedarf von 320 Millionen Litern.

Fleisch

600.000 Brathendl und 200.000 Bratwürstel brutzeln nicht allein vor sich hin, für die Warmwasserbereitung verbraucht die Wiesn 200.000 Kubikmeter Erdgas. Mit dieser Menge Erdgas könnte man ein ganzes Jahr lang den Bedarf an Heizung und Warmwasser von 85 Einfamilienhäusern decken. Nur einer der Wiesnwirte verzichtet auf die konventionelle Massenhaltung der Tiere, das Ammerzelt bietet auch ein Bio Hendl an.

Tourismus

Auf dem Oktoberfest sind mit 72 % die meisten Besucher aus Bayern, mehr als die Hälfte kommt aus München selbst. Nur 9 % kommen aus anderen Teilen Deutschlands. Die restlichen 19 % kommen aus dem Ausland, hier sind natürlich auch die Abgase die durch die Anreise per Zug, Auto oder Flugzeug anfallen sehr hoch.

Trotzdem müssen wir nicht auf die Wiesn verzichten. ;) Wenn wir unsere Gehirnzellen anstrengen, geht es doch auch anders.

Immer mehr Zeltwirte und Schausteller beziehen den weniger teuren, umweltfreundlichen Storm der Stadtwerke München. Mittlerweile nutzen knapp 220.000 Münchener den umweltfreundlichen Strom. Das Hacker-Festzelt, das Löwenbräu-Festzelt, die Ochsenbraterei, Bräurosl und das Winzerer Fähndl verwenden zum Beispiel auch grünen Strom. Das Riesenrad, Top Spin und zahlreiche Autoscooter werden auch durch Ökostrom versorgt.

Und hier noch ein paar lustige Infos :)

Insgesamt 4.750 Sachen gehen jedes Jahr auf der Wiesn verloren, darunter meistens Kleidungsstücke. Aber auch Gebisse, Heuschrecken und Rollstühle sind schon verloren gegangen!

Durstig ist jeder der auf die Wiesn geht, es werden nämlich von 6,4 Millionen Besuchern insgesamt 7 Millionen Maß getrunken.

Wer von euch war schon mal auf dem Oktoberfest? Und was ist eure Meinung dazu? Absolut überflüssig oder lustige Tradition? Wir sind gespannt!

Euer zukundo-Team

STOP ! – Keine Handys in den Mülleimer

Schon gewusst? Schätzungen zufolge sollen 120 Millionen Handys in den Schubladen zuhause herumliegen und nicht gebraucht werden. Allein in diesen Handys sind 1.000 Tonnen Kupfer verbaut, das ist genug um mit einem Kupferkabel unsere Erde 2 ½-mal zu umwickeln!
Außerdem enthält ein Mobiltelefon Gold, Silber und Palladium. Wie wir alle wissen ist Gold ein Edelmetall und nur begrenzt auf diesem Planeten verfügbar. Und ganz ehrlich – wer würde gerne freiwillig Gold in den Mülleimer werfen?!

Das alles muss gar nicht sein! Denn es gibt andere Möglichkeiten, ein altes oder kaputtes Handy zu entsorgen.

Zum Beispiel kannst du dein altes Handy doch ganz einfach deiner kleinen Schwester schenken oder einem guten Freund. So wird alles wiederverwertet und es müssen keine neuen Handys produziert werden. Denn bei jedem Handy, das neu produziert wird, fallen Abgase an! Wusstet ihr, dass allein durch die Rohstoffgewinnung für ein Handy 28,5 KG Co2 freigesetzt werden?

Eine andere Idee sind online Verkaufsplattformen. Verkauft es doch einfach – das ist auch noch eine gute Möglichkeit, um euer Handy wieder zu verwerten. Und noch dazu bekommt ihr ein wenig Geld ;)

Auch große Mobiltelefonbetreiber bieten Recyclingdienste an, wie zum Beispiel die Telekom, die kostenlos euer Handy für euch recycelt. Der Erlös durch die Wiederverwertung wird dann an die Deutsche Umwelt Hilfe gespendet.

Wie würdet ihr das machen?

Oder habt ihr sogar einen noch eine bessere Idee, was man mit den ganzen alten Handys anstellen könnte?

Wir sind gespannt auf eure Ideen.

Euer zukundo-Team

Die Bildungsrevolution!

Schluss mit Noten, Hausaufgaben und Mathe büffeln?

Der Philosoph Richard David Precht hat in seinem Buch „Anna, die Schule und der liebe Gott“ ganz neue, revolutionäre Ideen: Schule soll Spaß machen und an unsere Zeit angepasst werden! Wir stellen euch seine Schule der Zukunft vor.

1. Problem: Mathe. Für die einen total leicht, für die anderen Horror.
Alle kennen das: in einer Klasse gibt’s die Superschlauen, dann die breite Mitte und dann einige, die eigentlich immer etwas länger brauchen. Unser Schulsystem, da sind sich Experten einig, schafft es nicht, die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, wie sie es bräuchten. So werden die besonders Klugen gebremst und die Langsamen überfordert.

Precht´s Idee: Schluss mit Klassenunterricht!

Fächer wie Mathe oder Chemie soll man sich ab jetzt selbst beibringen – mithilfe eines Computerprogrammes. Das ist aufgebaut wie ein Spiel, und man arbeitet sich durch verschiedene Levels voran, jeder für sich und in seinem eigenen Tempo. Die Lehrer gehen dabei durch die Klasse und helfen, wenn man alleine nicht weiterkommt.

2. Problem: Auswendiglernen. Schnell gelernt, noch schneller vergessen.
Der Philosoph Precht meint, nur 2-3% von dem, was wir in der Schule lernen, wissen wir nach 5 Jahren noch. Seiner Meinung nach würde viel zu viel Unsinniges unterrichtet und viel zu wenig Praktisches, das man im späteren Leben braucht. Vor allem die Kreativität kommt für ihn viel zu kurz.





Precht´s Idee: gemeinsame Projekte statt Fächer!

Statt getrennte Fächer zu unterrichten, sollen Lehrer gemeinsam Projekte machen. Zum Beispiel beim Thema Klimawandel: hier spielen die Fächer Erdkunde, Biologie, Politik und Chemie eine Rolle – wieso also nicht alle 4 Lehrer zusammen die Klasse unterrichten lassen? Dabei erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Projekten selbstständig Lösungen und erkennen so die Verbindung zwischen den verschiedenen Lehrbereichen.

3.Problem: Noten. Druck, der Leistung verhindert.
Für Precht ist es nicht sinnvoll, Leistungen durch Noten zu bewerten und bei schlechtem Abschneiden mit Durchfallen zu bestrafen. Für ihn ist unser heutiges Schulsystem sozial sehr ungerecht und auch nicht erfolgreich.

Precht´s Idee: jeder wird so gefördert, wie er oder sie es braucht!

Man muss nicht zum Lernen zwingen, denn: „Kinder wollen lernen. Fast alle Kinder gehen anfangs auch freudig zur Schule. Doch schon nach kurzer Zeit verlieren sie die Neugier und die Lernfreude. Ich glaube, das liegt daran, dass das klassische Unterrichtsmodell sich viel zu wenig die Frage stellt, ob die Schüler in dem, was sie da vorgesetzt bekommen, einen Sinn sehen.

Also Schluss mit Hausaufgaben, Mathe büffeln und Sachen lernen, auf die man keine Lust hat? Stattdessen Projektunterricht, eigenständiges Lernen und fächerübergreifende Gemeinschaftsarbeiten?

Richard David Precht war in einer Schule und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern über seine Idee. Hier seht ihr das Video.

Glaubt ihr, das könnte funktionieren? Oder ist das alles Quatsch, eurer Meinung nach? Wir sind gespannt!

Euer zukundo-Team

Nachhaltigzeit – Zeit, etwas zu verändern!

„Hä, Nachhaltigkeit? Was soll das sein?“, „Ne, kein Plan, kein Bock.“, „Hab ich nie gelernt.“ Zeit wird’s, das zu ändern! Nachhaltigkeit muss auf den Lehrplan und in die Schule – damit jeder etwas darüber lernt!

Das dachten sich auch die Jungs und Mädls vom Blog „Nachhaltigzeit“ und starteten eine tolle Idee: einen „Nachhaltigkeitsratgeber“ für Lehrer!

Der Ratgeber zeigt euren Lehrern, wie sie Nachhaltigkeit in ihren Unterricht einbringen können. Ob in Bio, Erdkunde, Geschichte oder Chemie: Nachhaltigkeit kann überall entdeckt und gelehrt werden.

Im Ratgeber finden sich Tipps und Tricks, wie man das Thema geschickt in den Unterricht einbauen kann. Außerdem werden Jugendprojekte vorgestellt (wer von euch entdeckt zukundo??) und Lehrmaterialien zum Download empfohlen.

Wenn ihr also Lust habt, das Thema mal in eurer Klasse zu besprechen und mit eurem Lehrer oder eurer Lehrerin zu diskutieren, dann empfehlt ihm oder ihr doch den Nachhaltigkeitsratgeber!

Wir sagen: das ist eine super Sache!
Weitere Downloads findet ihr auch auf der Homepage unseres Vereines Creating Sustainability e.V. unter „Lehrerzimmer“.

Also auf geht’s! Schluss mit „Keine Ahnung was Nachhaltigkeit ist.“! Es wird Nachhaltigzeit!


Viele Grüße,
euer zukundo-Team