Projekt: Veränderung!

Heute wollen wir von zukundo euch drei besondere Projekt vorstellen: Viva con Agua, den Umsonstladen und die HipHop Academy. Entscheidet selbst, welches euch am besten gefällt!

1.Viva con Agua (de Sankt Pauli e.V.)

Ziel: sauberes Wasser für Entwicklungsländer, gegründet vom ehemaligen Fußballprofi Benjamin Adrion

2005 schmiss Benjamin Adrion seine Fußballkarriere hin, nachdem er in Kuba die Wasserprobleme der Bevölkerung gesehen und erkannt hatte: es muss sich etwas ändern!

Also gründete der heute 31 Jährige den Verein Viva con Agua, begeisterte Fans und Spieler des FC Sankt Pauli für seine Idee und begann mit der Welthungerhilfe zusammen zu arbeiten.

Bekannt wurde der Verein nicht nur durch Benjamin Adrion, sondern auch durch die witzigen und coolen Methoden, Spenden zu sammeln: bei Konzerten, Fußballspielen oder Festivals, die Mitglieder von Viva con Agua sind stets dabei und bereit – denn sie sammeln die Pfandflaschen und Dosen der Besucher ein und schicken diese direkt an den Hersteller. Der Gewinn fließt dann in das Projekt.

Inzwischen ist Viva con Agua weltweit aktiv und unterstützt den Brunnenbau u.a. in Äthiopien, Indien, Burkina Faso, Nepal und Uganda. Hier erfahrt ihr mehr über den Verein.


2.Umsonstladen

Ziel: nicht besitzen sondern nutzen! Statt wegwerfen verschenken.

Die Idee: ganz simpel. Wer etwas braucht, wie z.B. ein Nudelholz, oder Lust auf ein neues Buch hat, der geht in einen Umsonstladen. Dort klappert man dann die Regale ab, sieht, ob man etwas Interessantes findet – und nimmt es mit! Geschenkt. Kann so etwas ernsthaft funktionieren?

Ja, und sogar sehr gut! In Berlin beispielsweise gibt es einen solchen Umsonstladen. Wer immer etwas hat, das er selbst nicht mehr gebrauchen kann, z.B. dank Umzug, kann dort sein Hab und Gut lassen – in der Hoffnung, dass vielleicht ein anderer sich darüber freut.

Statt also alles immer neu zu kaufen und Gebrauchtes wegzuwerfen, wird hier ein ganz nachhaltiger Kreislauf entwickelt. Super Sache, sagen wir! Hier erfahrt ihr mehr über die Umsonstläden in Deutschland.


3.Die HipHop Academy

Ziel: Jugendlichen durch Tanz und Musik neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Gegründet wurde die Academy 2007 in Hamburg – und bietet seitdem jedes Jahr allen Jugendlichen gratis Kurse an: wie in Beatboxen, Breakdance oder Hiphop. Für die Jugendlichen ist das vor allem eines: eine Chance!

Besonders in den Problemvierteln Hamburgs werden die jungen Leute motiviert, sich für einen der Kurse zu begeistern. Mitmachen kann jeder – und wer Talent und Willen zeigt, darf in den Fortgeschrittenenkurs. Das stachelt an und bringt eine Perspektive in den Alltag: ich will besser werden!

Mit Musik und Leidenschaft runter von der Straße – eine tolle Sache, sagen wir! Hier erfahrt ihr mehr.

Drei super Projekte mit ganz verschiedenen Schwerpunkten! Wir sind gespannt – welches gefällt euch am besten? Was ist eure Meinung?

Euer zukundo-Team

Monsanto? Was soll denn das sein?

Stellt euch vor, ihr habt einen kleinen Gemüsegarten – voller Salat, Tomaten und Paprika. Und eines Tages weht ein etwas stärkerer Wind und bringt fremde Pollen und Saatgut in euren Garten von Feldern, die etwas weiter weg sind. Ganz normal! Doch dann klingelt es am nächsten Tag und ein Herr im Anzug steht vor euch, reicht euch einen Briefumschlag und meint: „Monsanto verklagt Sie wegen Patentverletzung. Wir wollen 10.000 €.“

Denn der Wind hat euch vor allem eines gebracht: Probleme!

Wenn ihr euch nun fragt: „Wer ist bitte Monsanto und wieso um alles in der Welt wollen sie mich verklagen?“ dann geht es euch wie vielen anderen – denn dies ist eine reale Geschichte.
Monsanto ist ein Agrarunternehmen, das genmanipulierte Pflanzen herstellt. Bitter bekannt wurden sie im Vietnamkrieg, wo sie das gefährliche Gift „Agent Orange“ herstellten, das die USA für die Entlaubung des Urwaldes versprühte – und dabei Mensch und Natur vergiftete.

Was also ist Monsanto und wieso wollen sie euren Gemüsegarten verklagen?

Das Riesenunternehmen verändert Gene in Pflanzen, damit diese schneller wachsen, bessere Erträge bringen oder eine praktischere Form bekommen– jeder kennt den Witz der viereckigen Tomate. Anschließend patentieren sie ihre „Erfindungen“ und jeder, der diese benutzt, muss dafür bezahlen.

Der Wind hat nun vom etwas weiter entfernten Feld, auf dem Monsanto genmanipulierten Mais anbaut, Pollen in euren kleinen Gemüsegarten getragen. Monsanto sagt deshalb, ihr würdet gegen das Patentgesetzt ihre genmanipulierten Samen nutzen ohne dafür zu zahlen und verklagt euch. Das Gericht gibt dann Monsanto Recht – und ihr seid pleite.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt wie das möglich ist oder findet es völlig unglaublich. Aber das ist die wahre Geschichte. Monsanto ist wohl das umstrittenste Unternehmen unserer Zeit. Vor allem in Indien werden sie scharf kritisiert, da sie ihr teures, genmanipuliertes Saatgut an indische Kleinbauern verkaufen, mit dem Versprechen, dass die Erträge sich vervielfachen. Aber die Bauern werden bitter enttäuscht: die Ernte ist mager, teilweise geht die Saat gar nicht erst auf und niemand sagt ihnen, dass die genmanipulierten Samen viel mehr Wasser brauchen als die traditionellen – und das in Indien, einem Land, das regelmäßig unter Dürre und Trockenheit leidet. Weil sie ihre Schulden und Kredite nicht mehr bezahlen konnten, sehen viele Bauern nur einen Ausweg: Selbstmord. Bis heute haben circa 200.000 indische Kleinbauern sich selbst umgebracht, weil sie keine Hoffnung mehr sahen. Monsanto streitet jede Verbindung zu seinem Unternehmen ab.

Der Film “Good Food Bad Food” beschäftigt sich mit Monsanto
und genmanipuliertem Essen.


Wenn ihr mehr zu Monsanto erfahren wollt, seht euch dieses kurze Video an.

In Amerika kontrolliert das Unternehmen bereits die Gen-Märkte. Nun wollen sie auch in Europa Fuß fassen. In wenigen Tagen wird die EU Kommission einen Entwurf vorlegen, der es europäischen Bauern verbietet, Saatgut zu verwenden, das nicht von der EU lizensiert ist. Im Klartext heißt das: es wird nur noch wenige Sorten von Saatgut geben und ein Bauer darf nicht sein eigenes verwenden – wenn das nicht ausdrücklich von der EU genehmigt ist. Gibt es aber nur noch wenige Sorten Saatgutes, fällt es Konzernen wie Monsanto sehr viel leichter, diese patentieren zu lassen, und sich somit eine goldene Nase zu verdienen. Der Preis, den die europäischen Bauern dafür zahlen: Abhängigkeit und keine Kontrolle über den eigenen Anbau.

Wird es also in Zukunft nur noch viereckige Tomaten zu kaufen geben?

Lest hier mehr über die Pläne der EU Kommission.

Was meint ihr zu alldem? Ist das Angstmacherei und übertrieben oder sollten wir uns ernsthaft Sorgen machen? Wir sind gespannt auf eure Meinung!

Euer zukundo-Team

“Iss doch bitte was!” – wie Hunger zur Sucht wird

Hanna isst langsam, ganz langsam einen Löffel Yoghurt. Ihre Eltern beobachten sie dabei, wie sie widerwillig schluckt und den Löffel dann sinken lässt. „Noch einen bitte!“, drängt ihr Mutter, fast schon flehend. „Du weißt, was wir mit der Therapeutin ausgemacht haben!“, droht der Vater.

Hanna starrt auf die weiße Masse des Yoghurts und ihr wird schlecht. Sie würde am liebsten aufstehen, ins Badezimmer gehen, sich dort einschließen. Und dann, wenn sie niemand sieht, Liegestützen und Sit-Ups machen, bis sie sicher ist, dass alle Kalorien verbrannt sind – und bis ihr dabei schwarz wird vor Augen. Aber erst dann traut sie sich auf die Waage. Hanna ist 16 Jahre alt, wiegt 34 Kilo und leidet seit 2 Jahren an Magersucht.

Zwar existiert Hanna nicht, aber so wie ihr geht es vielen jungen Mädchen (und auch immer mehr Jungen!). Es fängt häufig an mit einer harmlosen Diät– man hätte gerne mal ein paar Kilo weniger! Doch oft gerät das außer Kontrolle und der Zwang, auf Essen zu verzichten, wird übermächtig.

„Iss doch einfach was.“– sagen dann Freunde und Familie.

Wenn es nur so einfach wäre. Magersucht (der Fachbegriff ist: Anorexie) ist eine Krankheit, die, wenn sie sich einmal festgesetzt hat, die Betroffenen beherrscht und immer tiefer in den Abnehmwahn treibt.
Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sagen, dass in Deutschland mehr als 100.000 Frauen zwischen 15 und 35 Jahren an Magersucht leiden. 15 % der Fälle enden dabei sogar tödlich!

Doch was treibt insbesondere junge Mädchen dazu, Essen als Feind zu betrachten?

Oft sind daran Schönheitsideale schuld, die wir so häufig in den Medien sehen: ich will so dünn sein wie die! Außerdem gibt der Abnehmzwang den Jugendlichen oft das Gefühl, Kontrolle über ihr Leben zu erlangen und ihr Selbstwertgefühl damit zu verbessern – ein gefährlicher Irrtum!

Was also kann man tun, wenn man bei einer Freundin oder einem Freund merkt, dass das Essverhalten nicht mehr normal ist? Dass sich alles nur noch um Kalorien dreht und das Abnehmen das höchste Ziel geworden ist?

Reden, reden, reden! Auch wenn die Freundin/der Freund vielleicht alles abstreitet und nichts davon wissen will, ist es wichtig, nicht aufzugeben. Dabei aber unbedingt einfühlsam und geduldig bleiben – denn je geborgener sich der andere fühlt, desto mehr kann er sich anvertrauen. Ein Gespräch mit dem Arzt kann der/dem Betroffenen vielleicht auch die Augen öffnen. Außerdem gibt es in vielen Städten eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen.

Mehr dazu, was ihr unternehmen könnt, findet ihr hier.

Du bist vielleicht sogar selbst davon betroffen, und weißt nicht weiter? Hier findest du Hilfe und Anleitungen.

Was sagt ihr zum Thema Magersucht? Sprecht ihr darüber in der Schule oder kennt sogar jemanden persönlich, der daran leidet? Erzählt uns eure Geschichten!

Euer zukundo-Team

Lecker Schnitzel – oder wieso Fleisch unsere Welt erhitzt

„Heute gibt’s ein saftiges Steak!“ – wer hört das nicht gerne? Und beim Gedanken an bruzelndes Fleisch auf dem Grill oder einen leckeren Burger läuft einem doch das Wasser im Munde zusammen.

Aber wusstet ihr auch, dass Fleisch unserem Klima schadet? Und zwar durch die vielen Abgase, die in der Rinderzucht entstehen. Experten schätzen, dass 33 % aller Treibhausgase durch Viehhaltung verursacht werden!

Das Schnitzel auf unserem Teller macht also unsere Erde wärmer? Wie genau soll das funktionieren?

  • Zum einen durch die Tiere selbst. Denn Kühe verdauen lange und erzeugen dabei Methangase. Diese steigen in die Atmosphäre und gehören zu den sogenannten Treibhausgasen (Gase, die die Wärme der Sonne aufnehmen und teilweise wieder zurück auf die Erde senden – die Wärme ist damit zwischen Gasen und Erde gefangen und erhitzt das Klima).

  • Zum anderen alles, was man für die Tierhaltung braucht: Dünger, Geräte, aber auch die großflächige Waldrodung in Südamerika (sie fällen dort die Wälder, um Platz für Kuhweiden zu schaffen. Dadurch aber gibt es weniger Bäume, die die schädlichen Treibhausgase reinigen können).

  • Besonders problematisch sind also die riesengroßen Mastbetriebe, die es vor allem in Argentinien und Südamerika gibt. Weniger Schaden richten kleine Höfe an.

    Was also kann man tun? Fleisch schmeckt halt gut – trotzdem ganz verzichten?

    Nein, nicht unbedingt! Aber unser Fleischkonsum ist ohnehin zu hoch: wir essen pro Woche circa 1,1 Kilogramm Fleisch – empfohlen von Experten wird circa die Hälfte (300-600 g).

    Denn Fleisch hat nicht nur Auswirkungen auf das Klima, sondern auch auf unseren Körper! Zu viel Fleisch (wie es die meisten essen) verursacht oft Diabetes, Bluthochdruck und verschiedene Krebsarten.

    Was also könnt ihr tun? Ganz einfach: weniger Fleisch essen!
    Und weil das aber alleine schwierig ist, stellen wir euch hier eine super Idee vor, wie man ganz einfach zusammen weniger Fleisch ist: Halbzeitvegetarier

    Wie viel Fleisch esst ihr pro Tag? Und habt ihr weitere Ideen, was man am eigenen Konsum verbessern könnte?

    Wir sind gespannt auf eure Ideen!

    Euer zukundo-Team

    Auf nach Berlin!

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

    Unsere spannende Hauptstadt begrüßt nächste Woche die zukundo-Preisträger des vergangenen Projektwettbewerbes!

    Was sie alles erleben? Davon berichten wir noch ausführlicher im Blog – denn in Berlin gibt es viel zu entdecken.

    Untergebracht sind sie bei aletto, dem neuen zukundo-Partner! Denn die kultigen Hotels und Hostels, die es nur in Berlin gibt, machen den Aufenthalt in der Hauptstadt nochmal besonders spannend.

    Wir freuen uns also auf die Berichte unserer zukundorianer!

    Euer zukundo-Team

    Auflösung Rätsel

    Die Frage an alle zukundorianer war:
    Welche Werbesprüche sind in diesem nachhaltigen Video versteckt?

    Hier kommt die Auflösung:

  • Just do it – Nike
  • Think different – Apple
  • Ich bin doch nicht blöd – Mediamarkt
  • Come to where the flavor is – Marlboro cigarettes
  • Freude am Fahren – BMW
  • Is it love? – Mini

  • Na, wer hat´s gewusst?

    Seid auch wieder dabei beim nächsten Rätsel!

    Euer zukundo-Team

    Nachhaltige Ostern!

    Es geht wieder los, die Zeit der Ostereier färben und Nester suchen. Wir haben Tipps für euch, wie ihr dieses Ostern nachhaltig gestalten könnt!

    1. Ostereier suchen

    Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Schwierige Frage! Was wir für Ostern brauchen sind aber definitiv „gute“ Eier: von freilaufenden Hühnern, die mit gesundem, natürlichen Futter ernährt werden. Aber in dem ganzen „Siegelurwald“ fällt es oft schwer, den Durchblick zu bewahren. Was ist denn nun echt BIO?

    Achtet auf den Code!! Das sagen euch die Nummern:

  • 3 => Käfighaltung (das bedeutet, sie sind in kleinen Käfigen gehalten)

  • 2/1 => Boden/Freilandhaltung (das bedeutet, sie sind auf Boden oder sogar draußen)

  • 0 => Freiland BIO (das bedeutet, sie sind draußen und bekommen Futter ohne Medikamente darin)

  • 2.Ostereier färben

    Ihr habt Eier gekauft? Dann auf zu Schritt zwei: Mal ganz natürlich färben, die Farben könnt ihr einfach alleine herstellen.

  • Rot: Rote Beete und rote Zwiebelschalen
  • Goldgelb bis braun: Schwarzer Tee, Zwiebel – oder Walnussschalen
  • Grün: Spina, Brennnesselblätter oder Petersilie
  • Blau bis Lila: Rotkohlblätter und Holundersaft

  • Wie macht ihr das? Nehmt 250 ml Wasser, kocht das auf und gebt dann die Zutaten für eure Farbe hinein! Dazu kommt noch ein kleines bisschen Essig. Dann köchelt das munter vor sich hin, 30-40 Minuten. Anschließend könnt ihr vorsichtig die Eier reinlegen und kocht sie fast 10 Minuten.

    Tipp: Wenn ihr die Eier vorher mit Essig abreibt, dann hält die Farbe besser!

    3. Schokohase naschen!

    Klar, zu Ostern gehört auch ein leckerer Schokohase! Doch woher soll man wissen, welcher nun „fair“ produziert wurde und bei welchem die Kakao-Bauern ausgebeutet wurden? Puh, das ist kompliziert. Hier einige Tipps, wie ihr gleich an den Siegeln erkennt, ob man diesen Hasen mit gutem Gewissen genießen kann:

    FAIRTRADE : Dieses Siegel sagt euch, dass die Schokolade aus „Fair“ gehandeltem Einkauf kommt, das heißt die Bauern werden angemessen bezahlt und Kinderarbeit ist verboten.

    GEPA: Dieses Siegel, ähnlich wie FAIRTRADE, garantiert ebenfalls, dass die Kakao-Bauern gut bezahlt werden und keine Kinder arbeiten müssen.


    EU BIO SIEGEL: Das allgemeine Siegel aller 27 EU Staaten für Bioprodukte. Die Produkte sind also umweltverträglich hergestellt.


    NATURLAND: Ein BIO-Siegel, das aber strenger ist, als die EU Siegel. D.h. wer Naturland kauft, weiß zu 100%: hier wurde nachhaltig hergestellt!

    Lust bekommen? Wir sagen: guten Appetit beim Naschen und viel Spaß beim Osternest suchen!!

    Euer zukundo-Team

    Sprichst du Politik?

    „Abgeflachter Mittelstandsbauch”, „Konversionsprogramme”, und „landwirtschaftlicher Gunststandort” – was soll das denn bitte sein?! Geht’s euch auch so, dass ihr manchmal überhaupt keine Idee habt, wovon die Politiker eigentlich reden?

    Damit steht ihr nicht alleine da!

    Eine Umfrage unter Berliner Jugendlichen im Altern von 16-19 Jahren zeigt:

  • 59 % der Befragten glauben, dass Politiker absichtlich so abgehoben sprechen.


  • Also kein Durchblick?

    Ist das auch ein Grund dafür, dass sich nicht mehr viele junge Leute in der Politik engagieren wollen, weil es kompliziert ist, „uncool“, und auch oft nicht viel mit dem eigenen Leben zu tun zu haben scheint?

  • 66 % sagen: JA, weil es einfach viel Mühe und Zeit kostet, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen.
  • Außerdem glaubt rund ein Drittel, dass sie sowieso nichts verändern können.

  • Also ist Politik unwichtig, total weltfern und hat nichts mit dem richtigen Leben zu tun?

  • Stimmt auch nicht!! Denn 81 % der Berliner Jugendlichen antworten, dass es auf jeden Fall wichtig ist, dass Menschen sich mit Politik auseinandersetzen. Außerdem ist ihrer Meinung nach die Schule der wichtigste Ort um sich das erste Mal wirklich mit Politik zu beschäftigt.

  • Aber wie kann man es denn besser machen?

    Redet doch endlich mal verständlich!

    Schluss mit tausend Fremdwörtern, unverständlichem Lexikon-Kauderwelsch und englischen Fachbegriffen! Die Jugend von heute fordert, dass man Politik auch verstehen kann: Alltagssprache, normales Deutsch und Themen, die sie wirklich interessieren.


    Wie seht ihr das?

    Macht mit bei unserer facebook-Umfrage und sagt eure Meinung! Oder kommentiert im Blog!

    Was sollen die Politiker anders machen, damit Politik interessant wird? – Wir sind gespannt auf eure Ideen!

    Euer zukundo-Team

    P.S.: Die ausführliche Berliner Studie findet ihr hier.

    Mist, zwei 5er! Und jetzt?

    Zeugnis: zwei Fünfer! Und was jetzt? Ich falle doch hoffentlich nicht durch…?!

    Jeder von euch kennt sicher jemanden, der sitzen geblieben ist – oder vielleicht ist es sogar euch selbst passiert oder ihr seid nur knapp davon gekommen? Eine Ehrenrunde drehen, durchfallen, sitzen bleiben – aber macht das überhaupt Sinn? Das ganze kostet den Staat im Jahr 1 Milliarde Euro, viel zu viel finden die Gegner des Sitzenbleibens.
    Als erstes Bundesland möchte Niedersachsen jetzt das Sitzenbleiben abschaffen. Das wird heiß diskutiert! Wir von zukundo haben für euch hier eine kleine Übersicht der Pro und Contras gesammelt. Bildet euch eure Meinung!

    1.Pro (Sitzenbleiben)
    Kinder und Jugendliche sind einfach unterschiedlich. Manche sind schneller, manche brauchen mehr Zeit. Da ist es oft nicht schlecht, wenn jemand noch ein Jahr mehr Zeit hat, sich zu entwickeln. Vielleicht wird er oder sie ja ein Überflieger nach der Ehrenrunde!

    2.Contra (Sitzenbleiben)
    Ja, das kann schon sein – aber durchfallen ist schlimm für jeden Schüler und demotiviert! Wer hat dann schon Lust, sich richtig anzustrengen? Das ist doch Zeitverschwendung, denkt sich jeder.

    3.Pro
    Wenn man durchfällt hat man ja den Stoff oft nicht richtig verstanden. Wiederholt man ihn dann ein ganzes Jahr mehr, sitzt er wenigstens richtig und man kann weiter in die nächste Klasse.

    4.Contra
    Wenn man zwei 5er hat, soll man den Stoff ALLER anderen Fächer auch wiederholen? Das nervt und ist völlig unnötig. Da wäre es doch besser, man bekäme einfach Extra-Nachhilfe in den Fächern in denen man schlecht ist und darf in der Klasse bleiben.

    5.Pro
    Mal ganz ehrlich – wenn man nicht durchfallen kann, wer strengt sich denn dann an? Alle Schüler würden faul und nichts mehr tun. Man muss schon unterscheiden können, zwischen denen, die sich anstrengen, und denen, die faul sind.

    6.Contra
    Aber oft liegt das gar nicht daran, ob Schüler faul sind oder nicht. In deutschen Schulen hängt es viel davon ab, ob die Eltern unterstützen, Zeit haben und mitlernen. Nicht bei allen ist das so, viele Kinder werden allein gelassen, kommen dann mit dem Stoff nicht hinterher und fallen durch. Da ist es doch besser, sie individuell zu fördern.

    7.Pro
    Aber das Leben ist kein Ponyhof. Auch nach der Schule ist das Leben rau und man erlebt Enttäuschungen und muss sich durchkämpfen. Besser, die Schüler lernen das gleich!

    8.Contra
    Die Schule ist oft schon rau genug! Prüfungsstress, Notendruck und überforderte Schüler sind das, was man heute in vielen deutschen Schulen sieht. Statt an diesem verstaubten Prinzip festzuhalten, sollte man die Schule individueller und freier gestalten.

    Und was sagst du?! Ehrenrunde ja oder nein?
    Sag deine Meinung im Diskussionsforum! Wir sind gespannt.

    Euer zukundo-Team

    Gesichter der Nachhaltigkeit

    „Gesichter der Nachhaltigkeit“ – Vorreiter des Wandels! Eine Buchempfehlung für euch!

    Nachhaltigkeit hat viele theoretische Aspekte. Nachhaltigkeit hat aber vor allem viele unterschiedliche Gesichter! Menschen in unterschiedlichen Positionen und Rollen, die in den verschiedensten gesellschaftlichen Themenbereichen Vorreiter des Wandels sind. Die sich auf den Weg gemacht haben, das Thema neu zu denken und durch ihr Engagement zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen.

    In ihrem Buch „Gesichter der Nachhaltigkeit“, das Ende 2012 im abcverlag erschienen ist, stellen uns die Autoren Alexandra Hildebrandt (Jurymitglied bei zukundo!) und Hauke Schwiezer solche Menschen vor:
    Beispiele wie die von Günther Bachmann, Roland Berger, Michael Herberger, Claus Hipp, Dietmar Hopp, Henning Kagermann, Franz Koch, Vitali und Wladimir Klitschko, Barbara Kux, Marie-Christine Ostermann, Michael Otto und Dieter Zetsche machen vor, dass Nachhaltigkeit kein Projekt ist, sondern ein Prozess, der von jedem Einzelnen aktiv gestaltet werden kann und der uns alle angeht: Den renommierten Unternehmer und den Promi-Sportler genauso wie uns zukundorianer.

    Die im Buch vorgestellten Persönlichkeiten geben ihre ganz eigenen Antworten auf die Fragen: Was ist wertvoll auf diesem Planeten? Was davon ist für die Menschheit insgesamt, aber auch für jeden persönlich wichtig?

    Vielleicht regt Euch dieses Buch ja an, Euch diese Fragen auch zu stellen und Eure ganz eigenen Antworten darauf zu finden. Wir finden es jedenfalls inspirierend und absolut lesenswert!

    Viele Grüße

    Euer zukundo-Team